Wie Tepalen die Lilienblüte formen
- Familie
Liliengewächse (Liliaceae) - Verbreitung
gemäßigte Nordhalbkugel - Speicherorgan
Schuppenzwiebel - Blüte
sechs Blütenhüllblätter
Lilien wirken elegant, duftend und ausdrucksstark. Wähle Liliensträuße für besondere Anlässe, stilvolle Grüße und festliche Momente.
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Lilien wirken im Strauß sofort präsent: Sechs gleichartig erscheinende Blütenhüllblätter umgeben auffällige Staubblätter, während die Blüte je nach Gruppe trichterförmig, schalenförmig oder stark zurückgebogen sein kann. Diese Formvielfalt erklärt, warum Lilien sowohl klare Linien als auch große Blickpunkte schaffen.
Carl von Linné veröffentlichte den Gattungsnamen Lilium 1753. Heute werden rund hundert Arten der Gattung zugerechnet. Ihr natürliches Areal reicht über weite Teile der gemäßigten Nordhalbkugel bis in Regionen Südostasiens. Aus Arten und Hybriden entstanden Tausende Gartensorten, die in klar abgegrenzte Zuchtgruppen eingeordnet werden.
Lilienblüten können aufrecht, seitwärts oder hängend stehen. Stark zurückgebogene Blütenhüllblätter ergeben die sogenannte Turbanform; Trompetenlilien zeigen dagegen eine längere, trichterartige Kontur.
Punkte, Sprenkel, farbige Mittelstreifen und andersfarbige Schlünde sind keine aufgesetzte Dekoration, sondern Teil der Blütenzeichnung. Sie verstärken die räumliche Wirkung einer ohnehin großen Blüte.
Asiatische Hybriden decken viele Farben und Formen ab und duften meist wenig. Orientalische Hybriden sind häufig größer und stärker duftend. Pollenfreie, gefüllte Züchtungen erweitern die Formenwelt zusätzlich.
Schon wenige geöffnete Lilien können einen Strauß prägen. Knospen verlängern die Linie und zeigen, wie sich das Bild nach dem Aufblühen verändert. Große Blüten wirken am besten, wenn sie nicht zwischen vielen gleich starken Formen verschwinden; locker gesetztes Blattwerk oder kleinere Begleitblüten geben ihnen Kontur.