Kelchform, Füllung und Verzweigung
- Familie
Enziangewächse (Gentianaceae) - Verbreitung
zentrale USA bis Nordost-Mexiko - Blütenform
glocken- bis kelchförmig - Wuchs
verzweigte Stiele
Lisianthus wirkt zart, elegant und fein. Die Blüten passen zu romantischen Sträußen, hellen Arrangements und stilvollen Blumengrüßen.
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Lisianthus verbindet offene Blüten, Knospen und feine Verzweigungen an einem Stiel. Die satinartig wirkenden Blütenblätter bilden einfache, halbgefüllte oder dicht gefüllte Kelche. Dadurch kann die Pflanze zugleich Volumen geben und Zwischenräume locker überbrücken.
Der heute akzeptierte botanische Name lautet Eustoma russellianum; im Handel ist weiterhin häufig Eustoma grandiflorum zu lesen. Das natürliche Verbreitungsgebiet reicht von den zentralen Vereinigten Staaten bis in den Nordosten Mexikos. Die Art wurde 1839 wissenschaftlich veröffentlicht und gehört nicht zu den Rosengewächsen, obwohl gefüllte Sorten aus der Entfernung an kleine Rosen erinnern können.
Einfache Blüten öffnen sich zu einer glatten, fünf- bis sechslappigen Glocke. Dabei bleibt die Mitte sichtbar und die Verwandtschaft zu den Enziangewächsen leichter erkennbar.
Bei gefüllten Züchtungen legen sich viele Blütenblätter ineinander. Der Kelch wirkt dadurch runder und dichter, ohne die weiche, leicht gewellte Kante zu verlieren.
Die Verzweigung trägt mehrere Entwicklungsstadien gleichzeitig. Geschlossene Knospen verlängern die Linie, während geöffnete Blüten Fläche und Farbe einbringen.
Ein einzelner verzweigter Stiel kann mehrere Ebenen eines Straußes miteinander verbinden. Helle Sorten wirken weich und ruhig, dunklere Ränder oder kräftige Violetttöne zeichnen die Kelchform deutlicher nach. Lisianthus eignet sich deshalb sowohl als Begleitung großer Blüten als auch als wiederkehrendes Hauptmotiv in locker gebundenen Sträußen.